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Der zweite Tag Luzern bucht – 19.03.2011.

Nach dem turbulenten und aufregenden Tag von gestern durfte es heute eher gemächlich und ruhig zu und her gehen. Kein einpacken und auspacken – kein schleppen und kein Stress. Das Wetter war genau so, wie man es sich für eine Ausstellung wünschen konnte. Es regnete den ganzen Tag in Strömen und die Menschen strömten zur Buchmesse. Die einen sicher, um sich umzusehen, andere wahrscheinlich eher, um sich aufzuwärmen.

Es gab spannende Begegnungen und viele gute Gespräche. Es gab aber auch die Begegnungen, bei denen man sich besser schützt. Ein Ehepaar kommt an den Stand. Er interessiert sich für ein Buch und sie steht daneben wie ein offener Kühlschrank. So war den ein Verkauf eines Buches unmöglich geworden und ich liess das Ehepaar ziehen. Ich fror.

luzern_02_190311Die Anlässe in der Lesearena waren spannend – und dann kam er – der grosse Star. Nein, übersehen kann man ihn schon wegen seiner Grösse nicht, den Erfolgsschriftsteller Pedro Lenz. Mit seiner sonoren Stimme vermochte er das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Eine Bemerkung am Rande. 2007 – also vor vier Jahren, trat Pedro Lenz in Luzern schon mal auf. Dies allerdings in einem bescheidenen Rahmen. Waren es damals rund 15 Menschen sind es heute rund 100 Leute gewesen, und es wären wohl noch viel mehr gewesen, hätte es genügend Platz gehabt. Die Leute drängten sich dicht aneinander und die Stimmung war sehr gut. Nach der Lesung schrieb er mit stoischer Ruhe alles in Bücher und CDs was sich die Leute von ihm wünschten. Pedro Lenz, der bescheiden gebliebene Star.

Die Zeit verging wie im Fluge. Die Stimmung ist gut. Man mag es jedem gönnen, wenn einer ein Buch, eine Karte oder sonst etwas verkauft. Die Organisation ist nach wie vor hervorragend und was der morgige Tag bringen wird, dies steht in den Sternen. Jetzt geniesse ich den Abend hinter dem Kaminfeuer und vor dem Computer …

Und für einen ganz kurzen Moment vergass ich heute auch die Katastrophe in Japan, den Krieg in Lybien und die vielen negativen Meldungen …

luzern_01_190311Und übrigens, damiit ich mich auch in Luzern heimisch fühle, sind die Sugus und die Cocifröschli aus dem Laden mitgekommen - und ab und zu sehe ich wie Erwachsene verstohlen nach einem Cocifröschli greifen und die Kinder mit leuchtenden Augen nach einem "Täfeli" fragen ...