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23. April 2017
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Cover OedipusPolizeikommissär Peter Hunkeler steht kurz vor der Pensionierung, dem Übergang in den Ruhestand sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen. Eigentlich sollte er sich langsam aus dem Berufsleben zurückziehen und da scheint es nur logisch, dass der neue Fall, der ganz Basel beschäftigt, nicht ihm übergeben wird. Denn der provozierende Theaterdirektor Vetter, dessen Ödipus Inszenierung schockiert, bleibt unauffindbar verschwunden. Sei herrenloses Wohnschiff wurde zwar bei einem Stauwehr gefunden, handelt es sich um eine Flucht eines überspannten Genies, einen Unfall oder gar Mord?

Schneider entführt die Leser mit seinem neuen Roman ins Basler Kulturmilieu, aber auch in schummrige Hafenkneipen. Irgendwie scheinen der Raub eines Tresors und das Verschwinden einer Sambatänzerin mit dem Untertauchen des Theaterdirektors zusammen zu hängen. Hunkelers Kollegen gelingt es nicht, die richtige Spur aufzunehmen, bis es dem launigen Kommissär gelingt, kurz vor dem Ende seiner Berufskarriere den verzwickten Fall zu lösen. Neben einer spannenden Handlung verpackt Schneider in viel Basler Lokalkolorit und Philosophisches in seinen neuen Roman.

Peter Maibach (2010)


Buchinformation

 

Hunkeler und die Augen des Ödipus
Hansjörg Schneider
232 Seiten
Diogenes
ISBN 978 3 257 86198 3