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23. April 2017
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eugster erna

Schon bald wurde die 1952 geborene Erna Eugster  fremdplatziert, kam in Heime, in eine psychiatrische Klinik und immer wieder ins Bezirksgefängnis. Sie machte Erfahrungen mit Alkohol und Prostitution und den Abgründen der menschlichen und insbesondere der männlichen Psyche. Erna war aber nie der Prozess gemacht worden. Sie war in keinem Heim, in keinem Gefängnis, in keiner Klinik aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung. Es ist also nicht so, dass sie eingesperrt wurde, weil sie etwas verbrochen hätte. Sie war eine jener zahlreichen Inhaftierten, die heute unter dem Begriff  «administrativ Versorgte» zusammengefasst werden.
Eine von denen, die gemäss behördlichem Befinden «nicht recht taten», «liederlich» waren. Und die allein deshalb, also ohne eine Straftat begangen zu haben, weggesperrt wurden. Und dies bis mindestens 1981. Im Rechtsstaat Schweiz

Erna Eugster, geboren 1952 in Solothurn, verbrachte ihre ersten Lebensjahre in einem Kinderheim in Deitingen bei Nonnen. Danach wohnte sie mit ihren Eltern in Bettenhausen und später in Herzogenbuchsee, wo sie wegen Problemen mit der Mutter alsbald fremdplatziert wurde und ins Heim kam. Ihre weiteren Stationen: Psychiatrische Klinik Münsingen, Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain, Bezirksgefängnis Bern. Eine ordentliche Berufslehre konnte sie, die überall immer wieder ausbrach, nicht machen, arbeitete aber viele Jahre im Gastgewerbe. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihrem Hund in Bern.

findenDie aus dem Glarnerland stammende Autorin Edith Schelbert – Bisig erzählt von ihrer zweieinhalbjährigen Reise im ausgebauten Lkw (Finden - Fragmente einer Reise durch Südamerika und Mexiko). Sie spricht über Hoch und Tief, Erfüllung und Leere, die Begegnung mit sich, Familienleben auf engem Raum und über das Unerwartete im Jetzt.
„Leben ist Finden. Wenn es gelingt, Fundstücke und Findlinge zum Glänzen zu bringen, sie zu achten in ihrem ganzen Wert, so wächst der Finderlohn zu einem inneren Schatz. Alles darf sein, das Ganze verlangt Anerkennung.“
Edith Schelbert-Bisig - http://persoenlich.org/

und die Sonne scheint doch ... eine andere Art erwachsen zu werden

zanolari_titelbild_150Es dreht sich alles. Ein komischer Druck baut sich im Kopf auf. Es zieht mich nach unten, Angst einflössend und trotzdem schön, sich einfach gehen zu lassen. Ein wunderbares Gefühl. Der Alarm geht los, und plötzlich stehen unzählige Krankenschwestern um mich herum. Was soll das? Ich will doch nur einschlafen. Oder doch nicht? Ist es der Tod, der mich holen will?

Ich schrecke hoch und bin völlig durcheinander. Wo bin ich? Was ist passiert?

Marlis Zanolari

Marlis Zanolari litt unter einem Teratom. Ein Teratom ist eine angeborene, oft organähnliche Mischgeschwulst der Keimzellen. Das Teratom ist ein Keimzellentumor, welcher aus Teilen eines, zweier oder aller drei Keimblätter besteht.
In ihrem Erfahrungsbericht beschreibt Marlis Zanolari in einer nachdenklichen und humorvollen Art, wie sie die Zeit zwischen Leben und Tod erlebt hat.

Marlis Zanolari, geboren am 19.4.1990 entschied sich fürs Leben. Heute lebt die junge Autorin in den Bündnerbergen und bereitet sich auf die Matur vor.

 


 

Buchinformation

208 Seiten, Broschüre, CHF 22.-
ISBN Nr. 978-3-9523364-5-8

  • Marlis Zanolaris ist auch bereit in Schulen zu gehen, um mit ihnen über das Buch zu sprechen und die verschiedenen Themen aufzugreifen wie: Drogen, Leben und Tod, Erkrankung in der Pubertät, Lebensmut und Lebenswille zu sprechen. Nehmen Sie Kontakt auf via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!