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Alan Lightman

Buchcover Und immer wieder die ZeitBern im 1905. Albert Einstein sitzt zu früher Stunde in seinem Büro im Patentamt, lange bevor seine Kolleginnen und Kollegen eintreffen. Er geniesst die ruhige Stunde und hängt seinen Tagträumereien nach.
Sie drehen sich um Zeit, um die kühne Theorie, die er gerade entwickelt hat und um die Stadt Bern, in der in der Junkerngasse wohnt.

Wer jetzt aber trockene und schwer verdauliche Theorie erwartet, hat sich auf angenehmste Weise getäuscht. Der Astrophysiker Alan Lightman nimmt uns bei der Hand und führt den Leser durch dreissig skurrile, witzige Geschichten, in denen die Zeit die Hauptrolle spielt.

Was für eine sonderbare Zeit! In der einen Geschichte bleibt sie stehen. Vögel hängen wie an Fäden aufgehängt über der Aare. Oder sie springt ruckartig weiter mit Unterbrüchen. In diesen minimalen Zeitlücken ändert sich ein Gesichtsausdruck, eine Geste schier unmerklich. Dies genügt aber, um Liebe zerbrechen zu lassen.

In einer anderen Kurzgeschichte beginnt die Zeit und die damit verbundenen Erinnerungen täglich neu. Die Menschen schreiben dicke Tagebücher gegen das vergessen. Oder sie lassen es bleiben und leben den Tag, wie er sich ergibt.
Dreissig mal kurzweilige Unterhaltung mit verspielten Themen, die lange im Kopf nachhallen.

Der Roman hat den Hamburger Künstler Harald Haack zu feinfühligen, Bernbezogenen Bildern inspiriert, die Galerie "Eine Anderswelt unter der Schädeldecke"  befindet sich hier: www.matte.ch

Peter Maibach (2008)


Buchinformationen

Und immer wieder die Zeit
Alan Lightman
Knaur Taschebuchverlag
Kartoniert, 205 Seiten
ISBN 978-3-426-619735