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Buchmesse Olten 2012 ist vorbei. Die Bücher sind noch nicht wieder eingereiht und die Karten noch nicht ausgepackt ... aber der Reihe nach.

Vom 1. - 4. November 2012 fand die Buchmesse in Olten statt. Bereits zum 4. Mal war ich mit dabei und zum 4. Mal habe ich die Buchmesse anders erlebt. Ich war gespannt was sich nach dem letzten  Jahr alles geändert hat. Letztes Jahr erklärte ich grossmundig, dass es meine letzte Buchmesse gewesen sei. Aber sag niemals nie - und so habe ich einen weiteren Versuch gewagt an der Buchmesse in Olten teilzunehmen. Das Konzept wurde geändert und verbessert und so war es für mich klar, nochmals dabei zu sein. Doch, dieses Mal ist es wirklich das letzte Mail - doch zuerst zu der diesjährigen im Rückblick.

Der Regierungsrat Klaus Fischer eröffnete wie auch in den letzten Jahren die 7. Buchmesse. Und ein Highlight folgte dem andern. Am Donnerstag las der bekannte Sänger Bo Katzmann aus seiner Biografie und er hat etwas zu sagen.  «Zwei Minuten Ewigkeit» – eine tiefgründige Biographie von einem der erfolgreichsten Musiker der Schweiz. Er wusste die Zuschauer zu fesseln und so war es spannend im zuzuhören. Durch den Feiertag (Allerheiligen) fanden viele Menschen den Weg in die Buchmesse. Man konnte in den Bücherbergen wühlen und wenn man sich über etwas speziellere Bücher informieren wollte, fand sich der eine oder andere an den Ständen der kleinen Verlage wieder, die mitten in der Messe gut plaziert waren.

Es gab einige Autorinnen und Autoren, die ihre Bücher selber vermarkteten. Da hielten die schöne Prinzessin, der Nestbeschmutzer oder Roland mit seinen Schoggiherzen, Lea mit ihrer Autobiografie, Caspar mit seinen Literaturkarten, Ausschau nach potenzieller Kundschaft. Auch ich hatte meine Erwartungen: Würden meine Bücher angeschaut? Die neuen Astro-Zirkusfrauen von Adrian Zahn beachtet? Ich wusste es nicht. Bei der grossen Masse von Büchern, musste man schon Glück haben, dass der eine oder andere am Stand stehen blieb. Viele marschierten an unseren Ständen vorbei, um sich wieder in die grossen Bücherberge zu vertiefen. Und wenn jemand mal stehen blieb, gab es lustige und auch humorvolle Gespräche.

Und die Tage vergingen wie im Fluge. Am Sonntag stand ein Highlight auf dem Programm - für einmal war ich ziemlich früh in Olten, den Emil wollte ich nicht verpassen. Ruedi Josuran im Gespräch mit Emil - es war eine kurzweilige Stunde. Emil, der mich ein Leben lang begleitet hat - nach wie vor - humorvoll, liebenswürdig, witzig, schlagfertig gab er Auskunft. Im Saal war es ruhig, man hörte ihm gebannt zu. Das war nicht immer so, denn es gab auch langweilige Lesungen, in denen niemand zuhörte und es auch laut im Saals war. Nicht so bei Emil.

Mir hat die Buchmesse gefallen, wenn auch unter dem Strich wenig übrig blieb. Ich denke, dass es nach wie vor eine Buchmesse für Menschen ist, die sich mit Büchern aus dem Bücherberge eindecken wollen. Es ist tatsälich keine Verlagsmesse, sondern eben eine Buchmesse. Und ich denke, dass sich das Verlagswesen sehr verändert hat - und so sind die kleinen Verlage wohl nicht unbedingt am richtigen Ort in Olten, obwohl sich die Ausstellungsmacher grosse Mühe gegeben haben. Herzlichen Dank dafür - und ob ich ein 5. Mal dabei sein werde ... das steht wie so vieles in den Sternen.

Die Stimmung unter den Verlagsmenschen war gut und man witzelte, lachte und freute sich, wenn einer etwas verkaufen konnte.

 

olten 2012