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Kurt Held

Cover Rote ZoraDas Kinoplakat weckt Jugenderinnerungen. Denn die rote Zora war der unbestrittene Liebling der gesamten Schulklasse.

Wenn wir alle brav waren – und wir waren immer brav - las uns die Lehrerin aus dem Abenteuerbuch vor. Ein Buch von 1941, dessen Inhalt heute noch so aktuell ist um verfilmt zu werden, das war mir Grund genug, den Band aus dem Regal zu holen und in die wilden Welt der roten Zora einzutauchen.

Damals wie heute habe ich begeistert die spannenden Abenteuer der unerschrockenen Anführerin einer Kinderbande verschlungen. Denn Zora, ihrer roten Haare wegen als rote Zora weit herum bekannt, setzte sich gegen soziale Ungerechtigkeit zur Wehr.

In einer Küstenstadt in Kroatien sind elternlose Kinder wenig geliebt, Sie gelten als verwahrloste Herumtreiber, welche die heile Welt der Kleinstadt nur stören.

Dass sie klauen, um überhaupt überleben zu können macht die Jungen nicht gerade beliebt.

Nur dem alten Fischer Gorian gelingt es, mit den Uskoken, wie sich die Bandenmitglieder nennen, eine Beziehung aufzubauen und ihnen das zu geben, was sie am meisten suchen - ein wenig Anerkennung. So bleibt Gorian von den manchmal recht derben Streichen der Bande verschont. Als er sich seinerseits gegen die Grossfischereimafia wehren muss, helfen ihm die rote Zora und ihre Bande bei seinem Kampf.

Lesevergnügen pur und erst noch Alters- und Generationen -unabhängig. Der Stoff wurde 1979 als Fernsehserie bearbeitet und ist zudem im 2007 neu als Film in den Kinos.

Peter Maibach (2008)


Buchinformation

Die Rote Zora und ihre Bande
380 Seiten
Pathmos Verlagshaus Düsseldorf, Sauerländer
ISBN: 9783794160655