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John Irving

Buchcover Imaginäre FreundinVom Schreiben und Ringen, so lautet der Untertitel dieses für John Irving eher  schmalen Buches. In zwanzig Geschichten zeichnet der Autor ein Selbstporträt, das für jeden Irving - Fan ein Leseerlebnis ist. Die auf den ersten Blick seltsam scheinende Verbindung zwischen Romane-schreiben und Leistungssport wird auf spannende und amüsante Weise durchleuchtet.

Wer gerne Irving liest, findet in den Geschichten oft die biografische Basis für spätere Romanpassagen. Figuren und Handlungen wirkten auf mich nach der Lektüre der imaginären Freundin noch realer und vertrauter. Besonders beeindruckt die Zeit vor dem schriftstellerischen Durchbruch, in der es Irving gelingt, Familie, Freunde , Studium und Sport unter einen Hut zu bringen und zudem noch Romane zu schreiben, die ihm später Weltruhm einbrachten.

Doch noch ist es nicht soweit, noch verkauft der später gefeierte Schriftsteller Erdnüsse an Footballspielen und jobbt sich als Kellner durch.

Mit dem Erschein von "Garp und wie er die Welt sah" gelang der literarische und finanzielle Durchbruch.  Das hinderte den Autoren aber nicht daran, weiterhin seine Freude am Ringen auszuleben, jetzt als Coach seiner Söhne.

Wenn schon Autobiographie, dann so. Das Buch liest sich angenehmen ist unterhaltend und zudem gespickt mit spannenden Tatsachen aus dem Leben eines Autors, der wirklich etwas zu sagen hat.

Ein Fototeil zeigt sowohl den jungen Sportler wie den reifen Autoren auf seinem Weg.

Peter Maibach (2008)


Buchinformation

John Irving
Die imaginäre Freundin
164 Seiten
Diogenes Verlag, Zürich
ISBN: 978-3-257-06121-8