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antonioimJan, der mit Sara in die quirlige Italiener-Familie Marcipane  eingeheiratet hat, kennen wir bereits aus dem Vorgängeroman "Maria,  ihm schmeckt's nicht." Jan hat sich inzwischen recht gut an die grosse und laute Familie gewöhnt und findet sich damit ab, ein Leben lang bei den neuen Verwandten in Italien Ferien verbringen zu müssen, Panettone zu essen und in zu weichen Betten zu schlafen.

Antonio, der sich als Überlebenskünstler eine eigene Weltanschauung  zusammen gebaut hat, ist in Rente, aber keineswegs im Ruhestand. Er beschliesst, eine grosse Reise zu unternehmen, will seinen ursprünglichen Lebensplan wenigstens ein Bisschen nachholen: er will nach Amerika. Seine Frau Ursula muss das Haus bewachen und so hat Antonio seine Schwiegersohn Jan und seinen Freund etwas eigenartigen Benno auserkoren, ihn auf der Reise zu begleiten. Der wortkarge Benno reist als Übersetzer mit, Jan als Scout. Denn Antonio hat sich in den Kopf gesetzt, einen Jugendfreund, der nach Amerika auswanderte zu suchen. Es kommt, wie es kommen muss, von zehn möglichen Reisepannen treten zwölf ein und die drei Musketiere kämpfen mit den Tücken des amerikanischen Way of Life.

Neben den turbulenten  Reiseabenteuern erkennt Antonio, der es gewohnt ist im Zentrum zu stehen, dass Amerika zu gross für ihn ist. Zwar bleibt der Jugendfreund unauffindbar -  aber dafür lernen die drei Robert de Niro kennen, dessen Wurzeln ausgerechnet nach Campobasso, Antonios Heimatort reichen.

Peter Maibach (2010)

Buchinformation

Jan Weiler
Antonio im Wunderland
rororo, 266 Seiten
ISBN 978 3 499 24263 2