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Der Bienenwolf von Hans Häusler, Satire

bienenwolf« Achtung, er kommt...!», tönte es aus dem Treppenhaus. Harry Harnloser, stellvertretender Verlagsleiter, riss die Saaltüre vor lauter Dienstbeflissenheit fast aus den Angeln und schnaufelte ergeben «Herzlich willkommen!» in den Korridor. Herein trat der neue Besitzer des Schwarztorverlags, Dr. Brutus Bock, ein schwergewichtiger Zweimetermann mitte fünfzig mit Stirnglatze. Er musterte kurz die fast vollzählig angetretene Belegschaft und warf alsdann Schlapphut und Mantel achtlos über das bereitgestellte Rednerpult. Hernach hielt er, Gerd Fröbe im Bond-Film «Goldfinger» nicht unähnlich, eine knapp und militärisch formulierte Ansprache. Dabei bediente er sich hinreichend bekannter Schlagworte aus dem Wirtschaftsvokabular und schloss mit dem unmissverständlichen Hinweis: «Ab heute, meine Damen und Herren, geht’s um mein Geld. Da erwarte ich von allen absolute Sorgfalt und grössten Einsatzwillen. Wer schlampt oder versagt, fliegt!»

Hans Häusler beschreibt in seinem satirischen Roman "Der Bienenwolf" das skrupellose Wirken eines Tyrannen, der im Streben nach Macht die Pedale verliert. Egoismus und Nötigung zwingen Menschen in eine moderne Leibeigenschaft. Rücksichtslosigkeit und Anmassung lassen Politik und Unternehmensführung zum Übungsfeld fragwürdiger Praktiken verkommen. Doch wer Wind sät, wird Sturm ernten! Der vorliegende satirische Roman widerspiegelte das Bestreben des Autors, Humor in den Lebensalltag zu bringen und gleichzeitig den Mahnfinger gegen Ungerechtigkeit und Willkür zu erheben.

 


Buchinformation

 

Satire von Hans Häusler
ISBN 3-9523399-2-x, CHF 20.-

208 Seiten, ist im April 2004 erschienen und kann in Buchhandlungen oder direkt im Verlag bezogen werden.